Wir setzen uns im Aktivityausschuss zusammen, diskutieren Ideen, meist verbunden mit dem Ziel, wie kommen wir an Geld, um Kindern in Not helfen zu können. Wenn diese Aktivität dann noch mit unserem persönlichen Einsatz verbunden ist, haben wir unser Ziel erreicht: Die Kinder freuen sich und wir wachsen immer mehr zusammen.

Lions-Hilfs-Fond Krefeld Gelduba e.V.

Wir gründeten einen Verein, der ausschließlich gemeinnützige und wohltätige Zwecke verfolgt.

Satzungszweck: Löwen helfen mit Mäusen!

Sehr locker überschrieben wir damals die Aktion aller Aktionen, die unser Club bisher durchgeführt hat: Wir Lions helfen mit Geld, wäre sicher etwas seriöser  gewesen. Doch heute interessiert nur noch das große Ergebnis.

Auf Geheiß eines Mitglieds, Freundes und Zahnmediziners schwärmten wir im Jahre 1999 aus, um alle Krefelder Zahnärzte für die Aktion Zahngold zu gewinnen. Die Zahnärzte bitten ihre Patienten, das möglicherweise frei werdende Zahngold für einen guten Zweck zu spenden und in eine Sammelbüchse zu stecken. Wir tauschen jährlich die Büchsen aus und lassen das Gold einschmelzen. Recht beachtliche Beträge bekommen wir später überwiesen, die wir dann vollständig zu Gunsten von Kindern an wohltätige Organisationen weiterleiten. Wir geben das Geld nur für bestimmte Aktivitäten dieser Organisationen aus, in den großen Topf zahlen wir nicht so gern.

Wir sind nach so vielen Jahren immer noch bemüht, neue Ärzte für diese so nützliche Aktion zu gewinnen. Mit eher geringem Erfolg. Wenn Sie uns den Zahnarzt Ihres Vertrauens nennen, kommen wir sicher besser voran. Danke!

 

Flüchtlingshilfe

Seit Ende 2015 sind wir auch in der Flüchtlingshilfe engagiert. Genaueres dazu findet man unter einem eigenen Menüpunkt. Siehe dazu "We serve" -> "Unsere Flüchtlingsprojekte"

 

Linner Weihnachtsmarkt 2016!

Hier ein paar Eindrücke von unserer Vogelhausproduktion für den Weihnachtsmarkt 2016:

 

 

Linner Weihnachtsmarkt 2015!

Eine Kulisse, die den letzten Krefeld-Skeptiker von der Qualität seiner Stadt überzeugen wird: Wir schauen an einem Abend des zweiten Adventswochenendes vom Vorhof auf die Burg Linn und das gelbe Jagdschlösschen. Wir sind nicht in Bamberg, Tübingen oder Dinkelsbühl. Nein, in Krefeld am Niederrhein. Wunderschön angestrahlt präsentieren sich die beiden Bauwerke aus uralten und alten Zeiten, als Trophäen unserer Stadt. Und hinter uns ist unser Lions-Stand. Hier verkaufen wir Selbstgemachtes, keine Marmelade, sondern Vogelhäuser, fertige Nistkästen oder Bausätze, Eichenstelen als Kerzenständer.

Doch wie fing alles an. Einer von uns ist nicht nur handwerklich begabt, er verfügt auch über eine professionelle Schreinerwerkstatt. So zogen die Herren Doctores und Doktorfreien, rustikal gekleidet, Wochenend für Wochenend in die Werkstatt, um Wohnstätten für Vögel und Kerzen zu produzieren. Das teilweise edle Holz wurde uns von Holzhändlern gestiftet. Wenn es um den guten Zweck geht, sind  gottlob immer wieder viele gute Seelen unterwegs.

Für die Herren der Büros und Operationssäle tat sich eine wunderbare Welt auf. Weg von den Fesseln im Beruf, hin zum Abenteuer, an die Säge, an die Fräse, an die Schleifmaschine. Hin zu einer total anderen Beschäftigung. Mit Freunden, die noch bessere Freunde wurden. Die handwerklich weniger Begabten kümmerten sich um das Pausenbrot, die Mittagssuppe, um Würstchen und den Hopfensaft. Eine Gaudi für den guten Zweck. Auch einige unserer Damen legten Hand an und zeigten ihre handwerklichen Talente. Hier wurde wieder einmal bewiesen, dass Geben schöner ist als Nehmen. Vielleicht sollten wir in Zukunft eine Gebühr für das Betreten der Werkstatt verlangen. Das würde unser Spendenpotenzial erheblich erhöhen. Fundraising pur.

Das hört sich alles so locker an: Doch wenn das Selbstgebastelte fertig ist, haben wir noch lange nicht gewonnen. Wir brauchen Freunde, die eine perfekte Organisation sicherstellen, die mit anpacken, die sich um die Werbung, um das leibliche  Wohl und die verkäuferische Qualität der Akteure kümmern. Welcher Herrenclub verfügt schon über Verkaufstalente?

 

Doch, oh Wunder, es geht wohl auch ohne. Herzlichkeit scheint zu genügen. Und der gute Zweck als solcher scheint schon die Portemonnaies zu öffnen.

Ankündigung unserer Ensemble-Versteigerung für den Weihnachtsmarkt 2015:

Liebe Kunstinteressierten,

unser Lions Club Gelduba hat eine Künstlerin und einen Künstler an Bord. Im Zusammenhang mit der Herstellung von Lichtskulpturen und Lichtstelen für den Linner Weihnachtsmarkt haben Renate und Ulrich Tillmanns eine wunderbare Skulptur geschaffen.

Die Künstler wünschen sich, dass der Betrachter sich ins Werk hineindenkt, sich sogar zu den Figuren gesellt. Dort sogar mitdenken und mitreden möchte. Wir sehen sechs Menschen, eng beieinander stehend, recht vertraut, ängstlich, eher ein bisschen ausgestoßen als Schlimmes planend. Sie sind klein (1,25 m), wenig selbstbewusst, sie sorgen sich. Wie können wir den Flüchtlingen helfen? Wer von uns kann was? Sie sind verzweifelt. Jede der Personen ist für sich ein sympathisches Fragezeichen. Ein mit sich selbst kämpfendes Lebewesen aus Holz. Aus Robinie.

Als Club sind wir getreu unserem Motto We serve angetreten, armen Kindern und jetzt besonders den noch hilfsbedürftigeren Flüchtlingskindern zu helfen. Damit unser Verkaufsergebnis auf dem Linner Weihnachtsmarkt entsprechend den wachsenden Nöten höher ausfällt, wollen die Künstler das wertvolle Ensemble versteigern. Einer von uns hat mit 500 € den Anfang gemacht. Ein Schnäppchenpreis für ein solch großes, ausdrucksstarkes Ensemble.

Unsere sechs bescheidenen Protagonisten stehen zurzeit bei einem Freund und werden in Linn am nächsten Wochenende zu besichtigen und zu ersteigern sein.

Wir danken den Künstlern, die für ihren Club und damit für viele Kinder ehrenamtlich Wunderschönes und Tiefes geschaffen haben. Wohl dem, der unser Ensemble erwirbt. Danke, im Namen unseres Präsidenten und seines Sekretärs.

Eure/Ihre

Piet Reymann   Dirk Kraues

 

Und hier noch einige Bilder unserer "Produktion" für den Weihnachtsmarkt 2015, auf denen unsere Lionsfreunde mit zwei rechten Händen zu sehen sind:

Das alles ist Club par excellence! Wir lernen es, an einem Strang zu ziehen, wir werden noch bessere Freunde und helfen Kindern in Not.

 

Die Dreisten von Gelduba. 

Unter dieser Überschrift zogen wir mit vierzig jungen Schülern in zehn Gruppen zu zehn Kontaktpunkten in der Innenstadt. Vorher wurden wir vom Oberbürgermeister der Stadt verabschiedet. Er gab uns Kraft und Verstand mit auf den Weg. Die Körper der Schüler wurden ertüchtigt und ihr Geist mobilisiert. Knifflige Fragen mussten beantwortet und Selbstverteidigung geübt werden, der richtige Einsatz moderner Kommunikationsmittel wurde erprobt und taktisches Vorgehen trainiert. Alle Kämpfer waren zum Schluss Sieger und wurden belohnt. Kuchen und Sinalco labten die matten Körper.

Nun noch der bedeutende geschichtliche Hintergrund:

Die alte Geschichte: Das ist schon Legende!

Der geheimnisvollen Legende nach existiert, verborgen im Kastell Gelduba, ein mysteriöses, altes Buch: das Vermächtnis der Dreisten von Gelduba. Es stammt aus jenen düsteren, mittelalterlichen Zeiten, in denen die Amtmänner der Burg Linn zu Raubzügen gegen Krefeld ausgeschickt wurden. Diese wahrhaftigen Raubritter bereicherten sich, Angst und Schrecken verbreitend, durch Straßenraub, Plünderungszüge und Fehden, an den nichts ahnenden Bürgern der Stadt Krefeld, bevor sie sich feige wieder in den Schutz der Burg und des Protektorats der Burgherren zurückzogen. Damals, so will es unsere Legende, lebte in der Stadt auch der12-jährige Paul von Krefeld. Nachdem sein Vater mehr als einmal überfallen worden war, sagt er der Schreckensherrschaft derjenigen von Linn den Kampf an – wenn nötig, bis zum Ende aller Tage. Mit seinen Freunden taucht Paul in der Ruine des alten Kastells Gelduba unter, um sein Leben fortan der Bekämpfung allen raubritterischen Unrechts zu widmen. Immer wieder legen er und seine Mannen den gierigen Rittern das Handwerk – was sie in der Gegend bald bekannt macht als die „Dreisten von Gelduba“. Auch die Raubritter bekommen es zunehmend mit der Angst zu tun, sie ahnen nicht, dass hinter all den Sabotageakten in Wirklichkeit Kinder stecken. Paul und seine Mannen schwören sich, in alle Ewigkeit gegen Ungerechtigkeit und Gier zu kämpfen, wenn sie nur für immer zwölf bleiben dürfen. So geschieht es: in einer donnerwettrigen Krefelder Nacht schlägt der Blitz in den Gemäuern des Kastells ein, umhüllt die schlafenden Dreisten mit seinem blauen Licht und lässt sie gleichzeitig unsichtbar werden und ewig jung werden. Seitdem machen sie sich in Krefeld zu schaffen – nur: die Zeiten ändern sich. Das Raubrittertum ist zwar besiegt, aber andere Grässlichkeiten haben sich in die Welt geschlichen, die es mit Mut und Schlauheit zu bekämpfen gilt. Und so beschließen die Dreisten von Gelduba, sich in jedem Mai auf die Suche nach neuen Mitgliedern zu machen, die das Vermächtnis von Gelduba kühn und tapfer fortleben lassen …

Die neue Geschichte: Das wird Legende werden!

Die Dreisten von Gelduba geben nicht auf! Wieder ist Frühling. Paul und seine Jungens werden langsam unruhig. Der lange Winter hat volksfreundliche  Einsätze  und Taten verhindert. Es wird Zeit, wieder aktiv zu werden. Denn genug Wolken hängen immer noch tief über Krefeld. Viele  Grässlichkeiten in der Stadt müssen bekämpft werden. Die Bürger sind verunsichert. Die Obrigkeit hat die Lage nicht im Griff. Vandalen, moderne Raubritter, Diebe und Betrüger kommen immer wieder in die Stadt. 

Paul und seinen Freunden ist die lange Winterpause gut bekommen, eine unermessliche Kraft ist in ihnen herangereift, ein ritterlicher Wille, endlich wieder aus der Deckung zu kommen, nach dem Vermächtnis zu suchen und für das Volk da zu sein. Doch einfach anzufangen, könnte gefährlich werden. Die Garden der Obrigkeit patrouillieren auf den Straßen, um die Herrschenden zu schützen und das im Linner Kastell vermutete „Vermächtnis“ zu bewachen. Von einem „verschwundenen Spangenhelm“ ist die Rede. Darin könnte das „Vermächtnis“ aufbewahrt sein, also das große Geheimnis von Gelduba. 

Pauls Truppe ist zu klein, um all diesen Aufgaben gewachsen zu sein. Die Dreisten brauchen neue Mitglieder und ein größeres Fachwissen. Deshalb ordnet der Dreisten-Anführer Paul an, in den Schulen neue Mitglieder anzuwerben und sich dann alle Mann am Fest- und Gedenktag „zur starken Persönlichkeit“ ausbilden zu lassen. Die Disziplinen Wachsamkeit, Beweglichkeit, Intelligenz, Schläue, Gerissenheit, Tapferkeit, Geschicklichkeit, Härte, Disziplin und Durchsatz sollen gefördert werden.

Jetzt hinein in die Wirklichkeit: Diese Bilder zeigen auf, wie lebhaft und ernst Kinder und Erwachsene sich eingaben.

         

      

  

 

 

Wir machten gern mit! Beim Entenrennen.

Unser Partnerclub LC Krefeld hatte 2013 die Idee, und spontan machten wir mit beim Krefelder Entenrennen. Auch die Leos, unsere Jung-Lions, waren mit von der Partie.

Wir boten eine Veranstaltung für die ganze Familie, für Firmen, für Clubs, für Vereine, die sich für soziale Zwecke engagieren wollen. Das sah wie folgt aus:

Einzelne Personen oder Gesellschaften kauften Enten oder gleich einen ganzen Rennstall. So stachen kleine, große, bunte, verkleidete und hübsch bemalte Enten an einem Sonntag im Juli auf dem Stadtwaldweiher in „Teich“. Als die Barrieren beseitigt waren, trieben 4000-5000 Enten aller Kategorien dem Sieg entgegen. Künstlicher und natürlicher Wind gaben dem Treiben eine tolle Geschwindigkeit. Es gab Sachpreise für die drei schnellsten Enten. Auch wasserscheue Enten hatten an diesem Tag eine Chance, konnten sie sich doch von ihren Besitzern fein gestylt dem Wettbewerb der Schönheitsente stellen.

Dies ist eine wunderbare Tagesveranstaltung, die inzwischen unter dem Motto „Eine Veranstaltung der Krefelder Lions“ von allen Clubs getragen wird und im Wechsel mit anderen Sommerfesten alle zwei Jahre im Stadtwald veranstaltet wird. Das Entenrennen hat sich inzwischen zu einer festen Größe in der Charity-Welt unserer Stadt etabliert. Das hohe Spendenaufkommen führte dazu, dass manche Not gelindert und manche Aktivität in die Tat umgesetzt werden konnte.

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